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Warum können Düfte Erinnerungen und Gefühle wecken?

Von ShowerGlow Redaktion · Veröffentlicht 24. August 2026

Kurz gesagt

Warum ein vertrauter Duft plötzlich Erinnerungen und Gefühle zurückbringen kann.


Kaum ein anderer Sinn vermag Erinnerungen und Gefühle so unmittelbar miteinander zu verbinden wie der Geruchssinn. Die Erklärung liegt in einer Besonderheit unseres Gehirns. Gerüche sind besonders eng mit jenen Bereichen verbunden, in denen Gefühle und Erinnerungen verarbeitet werden. Deshalb kann sich ein Duft tief mit einem Menschen, einem Ort oder einem besonderen Augenblick verbinden. Begegnet uns dieser Duft Jahre später wieder, kann die Erinnerung plötzlich wieder da sein, und mit ihr das Gefühl von damals. Es ist fast so, als würde ein vertrauter Duft in unserem Gehirn einen Schalter umlegen. Wie ein Duft auf uns wirkt, hängt also nicht allein vom Duft selbst ab, sondern von den Erfahrungen und Bedeutungen, die wir mit ihm verbinden. Gerade beim Duschen kann ein Duft deshalb Teil eines kleinen Rituals werden: Er kann mit Entspannung, Frische oder neuer Energie verbunden sein und und zugleich Vorfreude oder Erinnerungen an besondere Momente, Orte oder Menschen wecken.

Quellenbasis

  • · Herz, R. S. (2009). Aromatherapy Facts and Fictions: A Scientific Analysis of Olfactory Effects on Mood, Physiology and Behavior. International Journal of Neuroscience, 119(2), 263–290. DOI: 10.1080/00207450802333953.
  • · Parma, V., Ohla, K., Veldhuizen, M. G., et al. (2020). More Than Smell—COVID-19 Is Associated With Severe Impairment of Smell, Taste, and Chemesthesis. Chemical Senses, 45(7), 609–622. DOI: 10.1093/chemse/bjaa041.

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